Das Volk hat offenbar die Schnauze voll, die einen stopfen sich die
Taschen - währen die Anderen den letzten Cent umdrehe müssen. Der
aktuelle Streik an Europas Drehkreuz, dem Flughafen Frankfurt/Main ist
nur ein Zeichen von der Unzufriedenheit im Volke - dennoch der Streik
hat bereit zu Beginn den Flugplan durcheinandergebracht.Dabei sind nur rund 200 Vorfeld-Mitarbeiter im Ausstand, der Betreiber Fraport spricht unterdessen von Erpressung, dennoch ist das Rechts des Streiks ein gängiges Mittel und das Flughafen Vorfeld-Personal ist eine kleine, aber entscheidende Gruppe auf Flughäfen - es sorgt unter anderem dafür, dass Flugzeuge sicher von ihren Parkpositionen zu den Flugbahnen kommen.
Die Gewerkschaft will mit dem Mittel des Streiks durchsetzen, dass diese Mitarbeiter einen eigenen Tarifvertrag bekommen, der sie deutlich besser stellt als die meisten anderen Beschäftigten. Am wichtigsten dürfte die Forderung nach drastischen Lohnerhöhungen sein. Flughafenbetreiber Fraport spricht von einem Plus zwischen 40 und 50 Prozent. Wie lange der Ausstand in Frankfurt/Main noch dauern wird, kann unterdessen niemand sagen. Die Gewerkschaft sagt, dass sie Pläne für weitere Streiks hat, diese aber immer nur 24 Stunden im Voraus ankündigt. Auch Fraport hat noch nicht alle Register gezogen, möglich (aber von wenig Erfolg gekrönt) wäre ein Gang vor's Arbeitsgericht, um den Ausstand (zumindest zeitweilig) zu verhindern. (J.Haak--BTZ)
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