Der von der jämmerlichen Pleite bedrohte Staat Griechenland bangt um die Zusage der Euro-Gruppe für das satte 130 Milliarden-Euro-Hilfspaket.Die Regierung in Athen hat wohl auch deshalb weitere Einsparungen beschlossen, um die Bedingungen der Geldgeber zu erfüllen, wobei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht davon aus, dass Athen zum Wochenbeginn grünes Licht bekommen kann.
Unterdessen haben am Wochenende in Athen neue Demonstrationen vor dem griechischen Parlament stattgefunden, dies nachdem die Abgeordneten eine Woche zuvor einem Sparpaket zugestimmt hatten, das unter anderem die Streichung von 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst und eine Kürzung des Mindestlohns vorsieht.
Wie man hingegen das Blatt auch drehen und wenden mag, die Freigabe des zweiten Hilfspakets für Griechenland über 130 Milliarden Euro ist Voraussetzung für die Einleitung des Schuldenschnitts mit den privaten Gläubigern wie Banken und Versicherungen, damit würden Athens Schulden rechnerisch um rund über 100 Milliarden Euro sinken. (V.Grunjanov--BTZ)
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